François Ruffin kritisierte auf dem Sommerparteitag der Sozialistischen Partei in Blois die von der Partei Place Publique und der Republikanischen und Sozialistischen Linken organisierte Vorwahl scharf. Der Abgeordnete für das Département Somme und Präsidentschaftskandidat ist der Ansicht, dass die gewählten Verfahren die Beteiligung der Bevölkerung einschränken.
Der Vorsitzende der Partei „Debout!“ plädierte für eine breitere Vorwahl, die Sozialisten, Ökologen und ehemalige Mitglieder von La France Insoumise zusammenbrachte. Er bedauert letztlich die auf drei Parteien beschränkte Wahlbeteiligung und sieht in dem von den Wählern auferlegten finanziellen Beitrag ein zusätzliches Hindernis.
Eine Teilnahmegebühr zwischen 10 und 15 Euro.
François Ruffin kritisiert insbesondere die Teilnahmegebühr für die Wahl, die zwischen 10 und 15 Euro liegt. Er befürchtet, dass diese Gebühr Bürger mit geringem Einkommen ausschließt und fordert ein transparenteres Verfahren. Ob er selbst an der Vorwahl teilnehmen wird, hat er allerdings noch nicht bekannt gegeben.
Olivier Faure hatte sich ursprünglich für eine Konsultation ausgesprochen, die die gesamte soziale, demokratische und ökologische Linke einbeziehen und eine Teilnahmegebühr von zwei Euro erheben sollte. Dieser Vorschlag wurde von den Parteimitgliedern und seinen internen Gegnern abgelehnt. Die Vorwahl zur Kandidatenaufstellung für die Präsidentschaftswahl 2027 findet daher in ihrer jetzigen Form statt.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Schreiben Sie eine Rezension
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.