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Präsidentschaftswahlen 2027: Ségolène Royal verteidigt ihre Kandidatur und erklärt: „Lasst euch nicht einschüchtern!“

Präsidentschaftswahlen 2027: Ségolène Royal verteidigt ihre Kandidatur und erklärt: „Lasst euch nicht einschüchtern!“
Präsidentschaftswahlen 2027: Ségolène Royal verteidigt ihre Kandidatur und erklärt: „Lasst euch nicht einschüchtern!“

Ségolène Royal verteidigte am Samstag ihre Kandidatur für die Vorwahl der Sozialisten und Demokraten im Oktober. Bei ihrer Ankunft auf dem Sommerparteitag der Sozialisten in Blois rief die ehemalige Präsidentschaftskandidatin von 2007 die Franzosen dazu auf, sich nicht von Angst leiten zu lassen, und hob ihre Regierungserfahrung hervor, um ihre Rückkehr in die Politik zu rechtfertigen.

„Lasst euch nicht einschüchtern“, erklärte sie und betonte, Frankreich befinde sich in einer „katastrophalen Lage“ und die Franzosen seien zutiefst besorgt. Die 72-jährige ehemalige Ministerin bekräftigte, sie wolle an den Vorwahlen teilnehmen, da die wichtigsten Themen der Gegenwart genau jene seien, mit denen sie sich bereits während ihrer gesamten Laufbahn befasst habe.

Energie, Klima und Kinderschutz

Ségolène Royal erinnerte sich ausdrücklich daran, die Strompreise während ihrer Amtszeit als Ministerin für Ökologie und Energie im Jahr 2014 eingefroren zu haben. Sie möchte die Sicherstellung bezahlbarer Energie für Haushalte und Unternehmen zu einer Priorität machen. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Kandidatur ist der Kampf gegen den Klimawandel, den sie auch als Chance für Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand darstellt.

Die ehemalige Regionalpräsidentin will zudem eine „Null-Toleranz“-Politik gegenüber Gewalt gegen Kinder durchsetzen und kündigt an, dass sie ihren ersten Wahlkampfauftritt diesem Thema widmen wird. Sie prangert insbesondere die mangelnde Aufmerksamkeit an, die Misshandlung und sexuellem Missbrauch von Minderjährigen zuteilwird.

Ségolène Royal hebt endlich ihre Erfahrung als Ministerin, Parlamentsabgeordnete und Regionalpräsidentin hervor, um ihre Regierungsfähigkeit zu untermauern. Spekulationen über eine mögliche Kandidatur von François Hollande in den Vorwahlen lehnt sie jedoch ab. „Ich respektiere jeden und spreche zum französischen Volk. Ich spreche nicht mit den anderen Kandidaten“, antwortete sie und konzentriert ihren Wahlkampf lieber auf ihr zentrales Ziel: die Stärkung des Staates.

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