Xavier Bertrand wird bei den Präsidentschaftswahlen 2027 kandidieren. Der Präsident der Region Hauts-de-France gab seine Entscheidung am Donnerstag, dem 27. August, im Rahmen der „Back-to-School University“ des medef (Ministerium für Verteidigung und Wirtschaftspolitik) bekannt, wo sich mehrere Anwärter auf das Amt des Élysée-Palastes zu Debatten treffen.
Auf die direkte Frage nach seinen Absichten antwortete der ehemalige Minister ohne zu zögern: „Ich werde es sein.“ Xavier Bertrand reiht sich damit in eine bereits umfangreiche Liste von Kandidaten aus dem rechten und dem Mitte-Spektrum ein, neben Persönlichkeiten wie Édouard Philippe, Gabriel Attal und Bruno Retailleau.
„Wir werden nicht jedes Mal dieselben Fehler machen.“
Xavier Bertrand schloss zudem eine Vorwahl zur Entscheidung zwischen den verschiedenen Kandidaten seines Lagers aus. „Wir werden nicht jedes Mal dieselben Fehler machen“, erklärte er und bezog sich dabei insbesondere auf die republikanische Vorwahl 2021, die er gegen Valérie Pécresse verloren hatte.
Diese neue Kandidatur verkompliziert die politische Lage im rechten und im Mitte-Lager zusätzlich, insbesondere da Gabriel Attal sich für Vorwahlen ausgesprochen hat und Édouard Philippe der Ansicht ist, dass zwischen November und Februar eine Koalition gebildet werden muss. Xavier Bertrand hingegen will direkt mit den Wählern sprechen.
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