Marine Tondelier ist der Ansicht, dass die Abstimmung sozialistischer Aktivisten das Ende der Aussicht auf eine einheitliche linke Vorwahl für die Präsidentschaftswahl 2027 bedeutet. Die Generalsekretärin der Ökologen reagierte am Freitag auf die Entscheidung der Sozialistischen Partei, eine auf Gruppierungen innerhalb des sozialistischen Spektrums beschränkte Vorwahl abzuhalten.
Die Mitglieder der Sozialistischen Partei (PS) stimmten am Donnerstagabend mit 55,5 % für den von Olivier Faures Gegnern eingebrachten Vorschlag. Der künftige sozialistische Kandidat wird somit von den Mitgliedern der Sozialistischen Partei und verbündeten Gruppen wie Place Publique gewählt. Damit wurde die Idee einer breiteren, auch für linke Sympathisanten offenen Wahl verworfen.
Die Grünen bereiten ihre Strategie vor
In einer Botschaft an die Führungsriege ihrer Bewegung erklärt Marine Tondelier, diese Abstimmung käme einer „Beerdigung der Vorwahlen“ für die gesamte Linke gleich. Sie schlägt vor, den Bundesvorstand der Grünen zweimal einzuberufen, um die Folgen dieser Entscheidung zu untersuchen und die Möglichkeit einer Kandidatur der Grünen bei der Präsidentschaftswahl zu prüfen.
Die Vorsitzende der Grünen erklärte, sie werde vor diesen Treffen, die voraussichtlich nicht vor dem 13. Juli stattfinden werden, keine weiteren Kommentare abgeben. Diese Entwicklungen könnten die Grünen dazu veranlassen, ihre Strategie für 2027 neu zu definieren, da die Gespräche über eine gemeinsame linke Kandidatur nun unsicherer erscheinen.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Schreiben Sie eine Rezension
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.