Die Generalsekretärin der CGT, Sophie Binet, wirft einigen Wirtschaftsführern vor, zur Normalisierung der extremen Rechten beizutragen. Diese Äußerung erfolgte zwei Tage nach der Debatte der wichtigsten Präsidentschaftskandidaten im Rahmen der Medef-Sommerschule.
Die Gewerkschaftsführerin kritisierte die anwesenden Wirtschaftsvertreter und Kandidaten dafür, dass sie ihre Kritik vor allem auf Jean-Luc Mélenchon konzentrierten und Marine Le Pen weniger Beachtung schenkten . Sie ist der Ansicht, dass die Bewertung des Rassemblement National nicht auf dessen Wirtschaftsprogramm beschränkt bleiben dürfe, sondern auch dessen institutionelle und gesellschaftliche Positionen berücksichtigen müsse.
Die CGT will den Nationalen Rassemblement wieder in den Mittelpunkt der Debatte rücken.
Sophie Binet ist besonders besorgt über die Vorschläge ihrer Partei zu Verfassung, Einwanderung, Frauenrechten, LGBT-Rechten, richterlicher Unabhängigkeit und Klimawandel. Ihrer Ansicht nach ist für einen möglichen Wahlsieg des Rassemblement National eine Klarstellung der Positionen von Arbeitgeberverbänden und politischen Führungskräften unerlässlich.
Die Generalsekretärin der CGT ist der Ansicht, dass finanzielle Interessen nicht das alleinige Kriterium für Arbeitgeberentscheidungen sein sollten. Ihre Organisation beabsichtigt daher, ihren Widerstand gegen den Rassemblement National im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen 2027 zu verstärken und die extreme Rechte als Bedrohung für die Rechte und Interessen der Arbeitnehmer darzustellen.
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