Eric Ciotti rief am Sonntag die Wähler des rechten Spektrums dazu auf, sich dem Bündnis zwischen der UDR und dem Rassemblement National anzuschließen und Marine Le Pen bei der Präsidentschaftswahl 2027 zu unterstützen. Der Bürgermeister von Nizza ist der Ansicht, dass die Rechte angesichts der Lage des Landes „keine Zeit mehr verlieren“ dürfe.
In einer auf X veröffentlichten Nachricht verteidigt der Präsident der UDR ein „echtes Bündnis für den Wandel“ mit dem RN. „Ich sage den Wählern der Rechten, sie sollen keine Zeit mehr verlieren, denn unser Land kann es sich nicht länger leisten, Zeit zu verschwenden“, schreibt er und bekräftigt damit die Strategie der Annäherung an Marine Le Pens Partei, für die er sich seit Jahren einsetzt.
Ciotti prangert Macrons „Illiberalismus“ an
Éric Ciotti greift auch das Präsidentenlager an, das er als größte aktuelle Bedrohung für die Bürgerrechte darstellt. Mit Blick auf die Debatten um ein mögliches Verbot des Senders X und die Kritik an CNews meint er, „unsere Demokratie sei in Gefahr“ und wirft dem Macronismus vor, in Richtung „Illiberalismus“ abzudriften.
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