Zwischen dem 20. und 23. August wurden im südlichen Finistère Fahrzeuge mit Pariser Zulassung beschädigt. Die Autos wurden absichtlich zerkratzt, einige trugen beleidigende Graffiti. Auf einem roten Auto wurde die Botschaft „Pariser raus!“ entdeckt. In Plobannalec-Lesconil, einer Stadt an der Südspitze des Départements, prangte an einem anderen Fahrzeug die Aufschrift „Nein zu Parisern“ mit mehreren Rechtschreibfehlern.
Diese Vandalismusakte sind Teil einer Reihe von touristenfeindlichen Vorfällen, die diesen Sommer in der Region verübt wurden. Am 21. August wurde außerdem ein Schild mit der Aufschrift „Pariser, raus!“ angebracht. Die Bürgermeister der Region haben ihre Empörung über die Zunahme der Angriffe auf Urlauber aus der Île-de-France zum Ausdruck gebracht. Die Täter prangern damit indirekt den sommerlichen Übertourismus an, ein Phänomen, das die Spannungen vor Ort verschärft.
Eine Reihe von Vorfällen, die sich negativ auf den Tourismus ausgewirkt haben
Die lokalen Behörden haben dieses Verhalten, das dem Image der Region schadet, verurteilt. Bislang wurden keine Festnahmen bekannt gegeben. Das südliche Finistère zieht jeden Sommer zahlreiche Besucher an, ein erheblicher Teil davon aus Paris und Umgebung. Diese offene Feindseligkeit gegenüber Pariser Touristen ist zwar noch selten, tritt aber häufig genug auf, um die lokalen Politiker zu beunruhigen.
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