Am Dienstagmorgen wurde im Atlantik eine großangelegte Suchaktion nach einem Franzosen wieder aufgenommen, der vermisst wird, nachdem sein Segelboot treibend gefunden worden war. Das Boot war am Montagabend etwa 70 Seemeilen (knapp 130 Kilometer) südwestlich von Penmarc'h Point in Finistère gesichtet worden.
Ein Passagier einer britischen Fähre zwischen Portsmouth und Bilbao schlug Alarm. Nachdem das Schiff das in Seenot geratene Segelboot gesichtet hatte, unterbrach es seine Fahrt und schickte ein Rettungsboot mit drei Personen an Bord. Die zum Einsatzort entsandte Mannschaft fand weder an Bord noch in der Nähe des Bootes Insassen oder Lebenszeichen vor.
Suchaktionen aus der Luft und auf See wurden eingeleitet
Das etwa 13 Meter lange Segelboot trieb in relativ ruhiger See. Da kein Notsignal abgesetzt worden war, hatten die Rettungskräfte keine genauen Informationen über Zeitpunkt und Umstände des Verschwindens. Die von Étel koordinierte Suche wurde über Nacht unterbrochen und bei Tagesanbruch wieder aufgenommen.
Luftstreitkräfte und mehrere Schiffe in dem Gebiet sind an den Suchmaßnahmen beteiligt. Die Teams müssen die durch Strömungen und Winde verursachte Abdrift berücksichtigen, um das Suchgebiet einzugrenzen. Die Umstände, die den Seemann zum Verlassen des Schiffes oder zum Sturz von Bord veranlassten, sind weiterhin unbekannt.
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