Laurent Wauquiez Er hat sich für eine Seite im Präsidentschaftswahlkampf 2027 entschieden. In einem am Mittwoch in Le Figaro veröffentlichten Interview sprach sich der Vorsitzende der Fraktion der Republikanischen Rechten in der Nationalversammlung für Édouard Philippe aus und forderte Bruno Retailleau auf, seine Kandidatur zurückzuziehen. Diese Haltung verschärft die Spannungen zwischen den beiden führenden Köpfen der Rechten, die sich bereits seit mehreren Monaten einen offenen Wettstreit liefern.
Eine bewusste Entscheidung des ehemaligen Präsidenten der Republikaner.
Der ehemalige Präsident der Region Auvergne-Rhône-Alpes begründet seine Wahl mit der Fähigkeit des ehemaligen Premierministers, eine bestimmte Vision des nationalen Wiederaufbaus zu verkörpern. Laut Wauquiez verfügt der Bürgermeister von Le Havre über die nötige Erfahrung und Verantwortungsbereitschaft, um die Ordnung und Ernsthaftigkeit zu repräsentieren, die Frankreich braucht. Wauquiez betont die Notwendigkeit, sich von Macrons Erbe zu lösen und eine glaubwürdige Alternative aufzubauen.
Die Rechte sieht sich mit ihren Spaltungen konfrontiert.
Die Unterstützung für Édouard Philippe erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Rechte Mühe hat, einen gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten zu finden. Bruno Retailleau, Präsident der Republikaner, hatte bis jetzt seine eigenen Ambitionen für 2027 verfolgt. Laurent Wauquiez' öffentlicher Aufruf zum Rückzug verschärft die Spaltung des rechten Flügels zusätzlich.
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