Vier Männer bekannten sich vor dem Strafgericht Old Bailey schuldig, vier Krankenwagen der Hilfsorganisation Hatzola, die hauptsächlich für die jüdische Gemeinde im Nordwesten Londons tätig ist, in Brand gesetzt zu haben. Der Anschlag, der sich im Londoner Stadtteil Golders Green ereignete, verursachte einen Schaden von fast einer Million Pfund.
Die Angeklagten sind Hamza Iqbal (20), Rehan Khan (19), Judex Atshatshi (18) und Saif Ali (mittlerweile volljährig). Sie haben Brandstiftung gestanden. Laut Anklage stellte Saif Ali das Fahrzeug zur Verfügung, mit dem die Täter von East London zum Tatort fuhren.
Die Staatsanwaltschaft geht von einem vorsätzlichen Angriff aus.
In der Nacht zum 23. März sollen drei der Verdächtigen die Krankenwagen in Brand gesetzt haben, während der vierte im Fahrzeug blieb. Durch das Feuer explodierten Gasflaschen, die in den voll ausgestatteten Einsatzfahrzeugen gelagert waren. Auch benachbarte Wohnungen und eine Synagoge wurden beschädigt.
Die Ermittlungen wurden von der Anti-Terror-Polizei durchgeführt, der Vorfall wurde jedoch nicht als Terrorismus eingestuft, und das genaue Motiv ist weiterhin unklar. Die Staatsanwaltschaft geht hingegen von einem vorsätzlichen Anschlag auf die jüdische Gemeinde aus. Eine Gruppe mit angeblichen Verbindungen zum Iran hat sich zu dem Anschlag bekannt, ihre Beteiligung konnte jedoch noch nicht nachgewiesen werden. Die vier Angeklagten befinden sich bis zur Urteilsverkündung in Untersuchungshaft.
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