Sodexo erwägt im Rahmen eines umfassenden Restrukturierungsplans den Abbau von 1.097 Stellen in Frankreich. Der Catering- und Dienstleistungskonzern will angesichts des verschärften Wettbewerbs und der sich wandelnden Kundenerwartungen Ressourcen für Investitionen freisetzen.
Das Projekt betrifft 963 Stellen bei Sodexo Frankreich, was etwa 4 % der Belegschaft entspricht, sowie 134 Arbeitsplätze am Hauptsitz in Issy-les-Moulineaux. Vor der Umsetzung eines Arbeitsplatzsicherungsplans wird es eine Phase des freiwilligen Ausscheidens geben. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 25.000 Mitarbeiter an 4.000 Standorten in ganz Frankreich.
Ein neuer strategischer Plan für 2030
Diese Stellenstreichungen sind Teil des im Juli vorgestellten Programms „Shift and Grow 2030“, das das Wachstum und die Leistung des Konzerns verbessern soll. Sodexo plant insbesondere Investitionen in digitale Innovationen, die Erschließung neuer Märkte und die Vereinfachung der Organisation. CEO Thierry Delaporte räumte im April ein, dass das Unternehmen in bestimmte Kompetenzen zu wenig investiert und die Qualität seiner Dienstleistungen nicht konstant genug erbracht habe.
Das Management hat einen Informations- und Konsultationsprozess mit den Arbeitnehmervertretern eingeleitet. Sodexo hatte bereits 2020 in Frankreich über 2.000 Stellen abgebaut, als die Gesundheitskrise die Gastronomiebranche schwer traf. Der Konzern, der das Jahr 2026 als Übergangsjahr ansieht, wird seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025/26 am 23. Oktober veröffentlichen.
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