Die britische Zeitung Metro hat sich bei J.K. Rowling entschuldigt, nachdem sie ihr fälschlicherweise Holocaustleugnung vorgeworfen hatte. Diese Behauptung tauchte in einem Artikel über die bevorstehende Fernsehverfilmung der Harry-Potter -Saga auf.
Die Anschuldigung bezog sich auf Beiträge, die die Autorin 2024 in sozialen Medien veröffentlichte. Darin stellte J.K. Rowling bestimmte Behauptungen zur Behandlung von Transgender-Personen unter dem NS-Regime in Frage. Die Zeitung räumte später ein, dass diese Kommentare keine Holocaustleugnung unterstützten.
Eine vollständig zurückgezogene Anschuldigung
Metro entfernte die beanstandete Formulierung aus dem Artikel und veröffentlichte eine Richtigstellung. Die Zeitung veröffentlichte zudem eine separate Entschuldigung auf ihrer Homepage und räumte ein, dass die Anschuldigung falsch war und niemals hätte veröffentlicht werden dürfen.
Der Vorfall ereignete sich inmitten anhaltender Kontroversen um J.K. Rowlings Ansichten zu Sexualität und Geschlechtsidentität. Die Autorin, die regelmäßig von Aktivisten und Teilen der Kulturszene kritisiert wird, bleibt eine prominente Stimme in der britischen Öffentlichkeit. In diesem Fall zog die Zeitung ihre Anschuldigung jedoch bedingungslos zurück.
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