Wladimir Putin besuchte am Donnerstag, den 13. August 2026, die Kurileninseln, einen Archipel, der seit 1945 zwischen Russland und Japan umstritten ist. Dies war der erste Besuch des russischen Präsidenten und führte umgehend zu einer erneuten Verschärfung der diplomatischen Spannungen mit Tokio.
Es ist ein historischer Besuch, der aus Tokios Sicht bewusst provokativ ist. Wladimir Putin betrat am Donnerstag, dem 13. August 2026, zum ersten Mal den Boden der Kurileninseln, jenes Archipels im Nordpazifik, das Russland seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs kontrolliert, das aber weiterhin von Japan beansprucht wird.
Japans Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Tokio bestellte den russischen Botschafter ein, um offiziell zu protestieren – eine diplomatische Geste, die die Tiefe des Streits zwischen den beiden Ländern um dieses Gebiet verdeutlicht.
Der Streit um die südlichen Kurilen, in Japan als „Nordterritorien“ bekannt, belastet die russisch-japanischen Beziehungen seit 1945. Nach dem globalen Konflikt wurde aufgrund der fehlenden Einigung über den Status der Inseln nie ein Friedensvertrag zwischen den beiden Ländern geschlossen. Putins persönlicher Besuch sendet ein deutliches Signal hinsichtlich Moskaus Absichten für künftige Verhandlungen.
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