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Russland: Der ehemalige US-Marine Robert Gilman wurde nach vier Jahren Haft freigelassen.

Russland: Der ehemalige US-Marine Robert Gilman wurde nach vier Jahren Haft freigelassen.
Russland: Der ehemalige US-Marine Robert Gilman wurde nach vier Jahren Haft freigelassen.

Robert Gilman, ein ehemaliger US-Marine, der über vier Jahre in Russland festgehalten wurde, ist aus humanitären Gründen freigelassen worden, wie US-Behörden am Dienstag, dem 11. August, mitteilten. Sein Gesundheitszustand hatte sich während seiner Gefangenschaft deutlich verschlechtert. Er verließ Russland zusammen mit seiner Mutter, um zur medizinischen Behandlung in die Vereinigten Staaten zurückzukehren.

Donald Trump behauptete, Gilmans Freilassung nach Gesprächen mit Wladimir Putin erreicht zu haben. Der US-Präsident gab an, während Gilmans Rückflug mit ihm gesprochen zu haben. Laut Angaben von Beamten in Washington handelte es sich bei dieser Freilassung nicht um einen Gefangenenaustausch und sie beinhaltete keine Zugeständnisse der Vereinigten Staaten.

Die Strafe wurde von viereinhalb Jahren auf zehn Jahre erhöht.

Robert Gilman wurde 2022 von einem Gericht im Südwesten Russlands wegen Körperverletzung eines Polizisten zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Seine Strafe wurde später aufgrund weiterer Vorwürfe der Gewalt gegen Gefängnismitarbeiter auf zehn Jahre verlängert.

Das US-Außenministerium hatte seinen Fall kürzlich als ungerechtfertigte Inhaftierung eingestuft. Seine Schwester hatte öffentlich vor seinem sich verschlechternden Gesundheitszustand gewarnt und seine dringende Freilassung gefordert.

Washington fordert mehr Freilassungen

Außenminister Marco Rubio begrüßte die Rückkehr von Robert Gilman und bekräftigte gleichzeitig, dass die Vereinigten Staaten weiterhin die Freilassung anderer in Russland inhaftierter US-Bürger fordern würden. Er nannte als Beispiel den Fall von Stephen Hubbard.

Dieser pensionierte Englischlehrer wurde im Oktober 2024 wegen „Söldnertätigkeit“ für die Ukraine zu fast sieben Jahren Haft verurteilt. Der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, und er bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Laut Marco Rubio wurden seit Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump mehr als 100 im Ausland inhaftierte US-Bürger freigelassen.

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