In Japan und Taiwan herrschten am Freitag extreme Wetterbedingungen: Heftige Regenfälle und das Herannahen zweier Stürme führten zu Massenevakuierungen, Verkehrsbehinderungen und der Schließung zahlreicher Einrichtungen.
In Japan haben die Behörden aufgrund der hohen Überschwemmungs- und Erdrutschgefahr durch starke Regenfälle die Evakuierung von rund einer Million Menschen angeordnet. Meteorologische Dienste warnen, dass zwei aufeinanderfolgende Tiefdruckgebiete die Lage in mehreren Regionen des Landes weiter verschärfen könnten.
In Taiwan haben heftige Regenfälle zur Schließung von Büros und Schulen in vier Regionen geführt. Die Stadt Hsinchu, Sitz des Halbleiterriesen TSMC, stellte den Betrieb bereits mittags ein, um die Bewohner und Mitarbeiter zu schützen.
Im Süden der Insel kam es in der Stadt Tainan zu Überschwemmungen, wodurch ein Abschnitt der Hauptbahnstrecke zwischen Nord- und Südtaiwan gesperrt werden musste und der Reiseverkehr stark beeinträchtigt wurde.
Die Behörden beider Länder haben die Bevölkerung aufgefordert, auf nicht notwendige Reisen zu verzichten und die Sicherheitsanweisungen zu befolgen, während die Rettungsdienste angesichts der Gefahr weiterer starker Regenfälle und Sturzfluten weiterhin mobilisiert bleiben.
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