Die taiwanesischen Behörden haben im Vorfeld des Taifuns Bavi über 14.000 Menschen evakuiert, hauptsächlich aus den Bergregionen im Norden und Osten der Insel. Obwohl der Sturm voraussichtlich nicht direkt auf Taiwan treffen wird, befürchten die Behörden sehr starke Regenfälle und heftige Winde.
Prognosen zufolge könnten in einigen Gebieten fast ein Meter Regen fallen, was die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen erhöht. Die Regierung hat erklärt, Präventivmaßnahmen ergriffen zu haben, um den Verlust von Menschenleben zu minimieren.
Der Taifun verursachte erhebliche Verkehrsbehinderungen. Insgesamt wurden 917 internationale Flüge und alle 274 Inlandsflüge gestrichen. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke, die den Norden und Süden der Insel verbindet, ist weiterhin in Betrieb, allerdings mit reduziertem Fahrplan.
Fast alle Städte und Landkreise in Taiwan haben für Samstag einen außerordentlichen Schließungstag ausgerufen, was zur Aussetzung der Verwaltungstätigkeiten und zur Schließung der Schulen führt, die für das Wochenende Unterricht oder Aktivitäten geplant hatten.
In Taipeh, der Hauptstadt, waren bereits am Samstagmorgen Windböen und starker Regen zu spüren, während die Behörden die Bevölkerung aufforderten, ihre Bewegungen einzuschränken und wachsam gegenüber den mit dem schlechten Wetter verbundenen Risiken zu bleiben.
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