Der frühere kolumbianische Präsident Gustavo Petro kritisierte scharf die Entscheidung der neuen rechtsgerichteten Regierung in Bogotá, die diplomatischen Beziehungen zu Israel wieder aufzunehmen, zwei Jahre nachdem er sie selbst abgebrochen hatte.
Für Gustavo Petro war dieser Schritt inakzeptabel. Der ehemalige kolumbianische Präsident erklärte, die Wiederaufnahme der Beziehungen zu Israel unter Benjamin Netanjahu käme einer „Begrüßung des Völkermords im Gazastreifen“ gleich. Diese unmissverständliche Aussage verdeutlicht den klaren Bruch zwischen seiner politischen Haltung und der seines Nachfolgers.
Die neue, rechtsgerichtete kolumbianische Regierung hat die diplomatischen Beziehungen zu Israel offiziell wiederaufgenommen. Diese Entscheidung erfolgte zwei Jahre, nachdem Petro als Reaktion auf die israelische Offensive im Gazastreifen den gegenteiligen Schritt unternommen und die Beziehungen zu Tel Aviv abgebrochen hatte.
Die Rückkehr zur diplomatischen Normalität zwischen Bogotá und Jerusalem verdeutlicht den ideologischen Wandel, den Kolumbien seit dem politischen Übergang vollzogen hat, in einer Frage, die die lateinamerikanischen Regierungen weiterhin tief spaltet.
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