Fast 120.000 Schüler kehrten am Montag in Mayotte in die Schulen zurück. Dieser Schulbeginn erfolgt zwanzig Monate nach dem Zyklon Chido, der im Dezember 2024 rund 40 % der Schulen des Archipels zerstörte oder beschädigte.
Es wurden zwar umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt, doch befinden sich einige Schulen weiterhin in einem teilweise baufälligen Zustand. Manche Klassenzimmer sind noch immer nach außen offen, und einige Decken wurden noch nicht vollständig erneuert. Daher sind die Lernbedingungen für einige Schüler und Lehrer nach wie vor prekär.
In mehreren Betrieben sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen.
In einem Interview an der Magnélé-Grundschule in Mamoudzou räumte Präfekt Frédéric Poisot ein, dass der Wiederaufbau noch nicht abgeschlossen sei. Er betonte jedoch, dass die Rückkehr der Kinder in die Schulen trotz der anhaltenden logistischen Herausforderungen oberste Priorität habe.
Der Beginn des neuen Schuljahres ist ein wichtiger Schritt zur Erholung des Bildungssystems auf Mayotte, bedeutet aber noch keine vollständige Rückkehr zur Normalität. Die Behörden müssen nun Bauprojekte beschleunigen, um sicherzustellen, dass die 120.000 Schülerinnen und Schüler sichere und geeignete Einrichtungen vorfinden – in einem Gebiet, in dem die Schulen bereits vor dem Zyklon stark belastet waren.
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