Léa Salamé verlässt die 20-Uhr-Nachrichten auf France 2. Die Journalistin gab ihren Abschied von der Sendung am Sonntag, dem 23. August, bekannt, nachdem ihr Partner Raphaël Glucksmann seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen bekanntgegeben hatte. Diese Entscheidung steht in direktem Zusammenhang mit dem offiziellen Einstieg des Europaabgeordneten und Gründers der Place Publique in den Wahlkampf um den Élysée-Palast. Die Moderatorin selbst verkündete ihren Abschied live im Fernsehen und erläuterte den Zuschauern die Gründe für ihre Entscheidung. „Ich weiß, was meine Entscheidung für meinen Partner bedeutet “, hatte Raphaël Glucksmann bei der offiziellen Bekanntgabe seiner Kandidatur erklärt.
Léa Salamé zog sich zurück, sobald Raphaël Glucksmann in den Wahlkampf einstieg
Léa Salamés persönliche Situation verschärfte sich, nachdem Raphaël Glucksmann seine Präsidentschaftskandidatur offiziell bekannt gegeben hatte. Die Moderation der Hauptnachrichtensendung von France 2 jeden Abend während des Wahlkampfs ihres Partners hätte unweigerlich Fragen zu ihrer Haltung zu den aktuellen politischen und wahlpolitischen Ereignissen aufgeworfen. Die Journalistin entschied sich daher, die 20-Uhr-Nachrichten nicht mehr zu moderieren. Diese Entscheidung fiel unmittelbar nach Raphaël Glucksmanns Kandidaturankündigung und soll jegliche Unklarheiten während des Präsidentschaftswahlkampfs vermeiden. Ihr Ausscheiden bedeutet eine bedeutende Veränderung für France 2, wo sie seit September 2025 die 20-Uhr-Nachrichten nach dem Ausscheiden von Anne-Sophie Lapix moderiert hatte.
„Ich möchte nicht, dass mein Job zum Problem wird.“
In einer Live-Sendung erläuterte Léa Salamé ihre Entscheidung und die Auswirkungen der Kandidatur ihres Partners auf ihre Arbeit. Die Journalistin möchte nicht, dass ihre Moderation der Nachrichtensendung während des Wahlkampfs Fragen oder Kontroversen auslöst. Sie musste sich in ihrer Karriere bereits mehrfach mit diesem Thema auseinandersetzen, da Raphaël Glucksmann politisch aktiv war. Doch eine Präsidentschaftskandidatur verändert die Situation grundlegend: Er wird nun direkt zu einem der Schlüsselfiguren im Rennen um den Élysée-Palast. Mit ihrem Rücktritt von den 20-Uhr-Nachrichten kann Léa Salamé die Verantwortung für die tägliche Nachrichtenpräsentation abgeben, in der ihr Partner unweigerlich eine bedeutende Rolle spielen wird.
Raphaël Glucksmann akzeptiert die Konsequenzen seiner Kandidatur
Raphaël Glucksmann äußerte sich auch öffentlich zu den beruflichen Konsequenzen seiner Entscheidung für seine Partnerin. Bei der Bekanntgabe seiner Kandidatur räumte er ein, dass der Einstieg in den Präsidentschaftswahlkampf direkte Auswirkungen auf Léa Salamés Karriere haben werde. „Ich weiß, was meine Entscheidung für meine Partnerin bedeutet “, erklärte er. Der Europaabgeordnete geht damit einen entscheidenden Schritt, nachdem sein Name mehrere Jahre lang regelmäßig als möglicher Kandidat für die nächste Präsidentschaftswahl gehandelt wurde. Seine offizielle Bekanntgabe verändert nun seinen politischen Status und damit auch Léa Salamés berufliche Situation grundlegend.
France 2 muss nun sein 20-Uhr-Nachrichtenprogramm umstrukturieren.
Der Weggang von Léa Salamé zwingt France Télévisions zur Umstrukturierung ihrer wichtigsten Nachrichtensendung. Die Journalistin übernahm im Herbst 2025 die Moderation der 20-Uhr-Nachrichten auf France 2, nachdem sie mehrere Jahre Sendungen wie „ Quelle époque!“ und die Morgensendung auf France Inter moderiert hatte. Nun stellt sich die Frage nach ihrer Nachfolge. France Télévisions muss die Kontinuität der 20-Uhr-Nachrichten gewährleisten, da der Präsidentschaftswahlkampf zunehmend an Bedeutung gewinnt. Für Léa Salamé hat die Kandidatur von Raphaël Glucksmann unmittelbare Konsequenzen: Weniger als ein Jahr nach ihrem Amtsantritt als Moderatorin der 20-Uhr-Nachrichten verlässt sie eine der prestigeträchtigsten Positionen im französischen Fernsehen, um sich von der täglichen Berichterstattung über den Präsidentschaftswahlkampf zu distanzieren.