Das britische Fintech-Unternehmen Revolut gab am Montag, dem 10. August, bekannt, dass es eine französische Banklizenz erhalten hat. Diese Genehmigung ermöglicht es Revolut, seine Präsenz in Frankreich zu stärken und seine Dienstleistungen unter der Aufsicht der französischen Behörden anzubieten.
Das Unternehmen besaß bereits eine Banklizenz in der Europäischen Union, ausgestellt von Litauen. Im März 2026 erhielt es nach mehrjähriger Wartezeit auch eine gleichwertige Zulassung im Vereinigten Königreich. Diese neue Lizenz stellt daher einen bedeutenden Schritt in der europäischen Strategie der Unternehmensgruppe dar.
Zielgruppe sind über 30 Millionen Kunden in Westeuropa
Revolut plant nun, von Frankreich aus ein Bankangebot für mehr als 30 Millionen Kunden in Westeuropa aufzubauen. CEO Nik Storonsky präsentiert Frankreich als bedeutenden Finanzplatz, der von einem dynamischen Ökosystem und einem soliden regulatorischen Rahmen profitiert.
Revolut wurde 2015 gegründet und etablierte sich dank seiner mobil zugänglichen Konten, internationalen Zahlungen und Anlageangebote schnell im Bereich der digitalen Finanzdienstleistungen. Die Erlangung dieser französischen Lizenz dürfte es dem Unternehmen ermöglichen, sein Produktangebot schrittweise zu erweitern und den Wettbewerb mit traditionellen Banken und anderen Online-Institutionen zu intensivieren.
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