Der Verwaltungsrat von EasyJet hat am Mittwoch das Übernahmeangebot des US-amerikanischen Fonds Apollo Global Management angenommen. Der Deal hat einen Wert von 5,7 Milliarden Pfund Sterling bzw. 6,7 Milliarden Euro. Jede Aktie wird mit 7,15 Pfund Sterling bewertet. Apollo erklärte, man beobachte die britische Fluggesellschaft bereits seit mehreren Jahren und halte sie für eines der attraktivsten Unternehmen der globalen Luftfahrtbranche.
Ein Ausschluss von der Börse wird erwogen.
Die Übernahme wird voraussichtlich im ersten Quartal 2027 abgeschlossen. Sie steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre und der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden. Sollten diese Bedingungen erfüllt sein, plant Apollo, EasyJet von der Londoner Börse zu nehmen. Durch die Streichung der Aktien könnte der Fonds frei in die Transformation und die Verbesserung der Rentabilität des Unternehmens investieren.
Die Übernahme markiert einen Wendepunkt für EasyJet, das nach jahrelanger Börsennotierung in Großbritannien unter amerikanische Kontrolle gerät. Apollo hat bis Anfang 2027 Zeit, die notwendigen Genehmigungen für den Abschluss des Geschäfts einzuholen.
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