Die 289 Fahrgäste eines Intercités-Zuges von Paris nach Clermont-Ferrand erlebten am Montag einen besonders anstrengenden Tag. Der Zug, der um 6:57 Uhr vom Bahnhof Paris-Bercy abfuhr, erreichte sein Ziel schließlich mit fast acht Stunden Verspätung, nachdem es in der Region Loiret, kurz vor Gien, zu einer Lokomotivpanne gekommen war.
Laut SNCF Voyageurs wurden mithilfe von technischen Experten mehrere Fehlerbehebungsversuche aus der Ferne unternommen. Da eine Wiederinbetriebnahme des Zuges nicht möglich war, wurde beschlossen, die Lokomotive auszutauschen. Während dieser längeren Stilllegung wurden die Fahrgäste vom Katastrophenschutz betreut und konnten den Zug vorübergehend verlassen.
Fahrgäste mussten den Zug verlassen
Auf in den sozialen Medien kursierenden Bildern ist zu sehen, wie Dutzende Fahrgäste über Felder entlang der Bahnstrecke zu einer improvisierten Verpflegungsstation laufen. Auch ältere Menschen waren betroffen. Nach der Abfahrt des Zuges wurde ein zusätzlicher Halt in Gien eingelegt, um Essenspakete an die Fahrgäste zu verteilen.
Nach dem Vorfall kündigte SNCF Voyageurs eine außerordentliche Entschädigung in Höhe von 200 % des Ticketpreises für alle betroffenen Fahrgäste an. Das Unternehmen entschuldigte sich bei den Fahrgästen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.
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