Vier französische Staatsangehörige im Alter von 19 bis 25 Jahren wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach einer Verfolgungsjagd zwischen der Schweiz und Frankreich festgenommen. Die Verdächtigen waren in einem Luxuswagen unterwegs, der zuvor in Biel/Bienne aus einer Garage gestohlen worden war. Ihre Flucht endete kurz nach Mitternacht in Wolschwiller im Département Haut-Rhin.
Das Fahrzeug wurde in Chevenez im Schweizer Kanton Jura beim Auffahren auf die Autobahn A16 gesichtet. Der Fahrer weigerte sich Berichten zufolge anzuhalten und führte mehrere gefährliche Fahrmanöver durch, unter anderem in einem Tunnel. Anschließend fuhr er angeblich in falscher Richtung auf der Autobahn und gefährdete dadurch andere Verkehrsteilnehmer.
Ausrüstung, die bei Einbrüchen verwendet werden könnte
Die Beamten setzten Reifenkiller ein, um mehrere Reifen des Wagens zu zerstechen. Trotz der Beschädigungen fuhr der Fahrer weiter in Richtung französische Grenze. Die vier Insassen wurden schließlich in Wolschwiller festgenommen und der französischen Polizei übergeben.
Im Kofferraum des Fahrzeugs wurden Gegenstände gefunden, die für Einbrüche verwendet werden könnten. Im Kanton Bern wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände des Autodiebstahls und die mögliche Rolle der einzelnen Insassen zu klären. Die Ermittlungen sollen auch klären, ob die vier jungen Männer zum Zeitpunkt ihrer Festnahme weitere Straftaten planten.
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