Gérald Darmanin wird nicht an der Präsidentschaftswahl 2027 teilnehmen. Der Justizminister gab am Montag, dem 17. August, bekannt, dass er sich für Édouard Philippe entschieden habe und rief die anderen Kandidaten in seinem Lager zur Besonnenheit auf.
Gérald Darmanin hat seine Entscheidung getroffen. Obwohl sein Name seit mehreren Monaten als möglicher Kandidat für die Präsidentschaftswahlen 2027 im Gespräch war, gab der Justizminister bekannt, dass er letztendlich nicht kandidieren und Édouard Philippe unterstützen werde.
In einem Interview mit La Voix du Nord erklärte der Justizminister seine Entscheidung mit dem Wunsch, die Spaltung innerhalb seiner eigenen Partei nicht weiter zu verschärfen. „Wir befinden uns in einer äußerst schwierigen, einer gesellschaftlich schwierigen Situation für das französische Volk“, sagte er, bevor er seine Unterstützung für den ehemaligen Premierminister bekannt gab.
Gérald Darmanin hofft außerdem, dass andere politische Führungskräfte, die voraussichtlich kandidieren werden, den gleichen Ansatz verfolgen und sich hinter die Kandidatur des Präsidenten von Horizons stellen werden.
Édouard Philippe wird in Tourcoing erwartet
Diese Ankündigung erfolgt nur wenige Tage vor Gérald Darmanins politischem Comeback, das für den 30. August in Tourcoing geplant ist. Édouard Philippe wird voraussichtlich an dieser Veranstaltung teilnehmen, was der Annäherung zwischen den beiden Männern besondere Bedeutung verleiht.
Nachdem er bereits seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen 2027 erklärt hat, sicherte sich der ehemalige Premierminister damit beträchtliche Unterstützung innerhalb der aktuellen Mehrheit. Indem er auf seine eigenen Präsidentschaftsambitionen verzichtete, trug Gérald Darmanin zudem dazu bei, die politische Landschaft des Zentralblocks im Vorfeld der Wahlen weiter zu klären.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Schreiben Sie eine Rezension
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.