Ein Waldbrand, der als der größte in der belgischen Geschichte gilt, breitet sich auf die deutsche Grenze aus und zwingt die Behörden zu Evakuierungen. Der Chef der belgischen Feuerwehr fordert dringend Verstärkung und eine bessere europäische Koordination.
Die Flammen breiten sich aus. Das Feuer, das derzeit Belgien verwüstet, gilt mittlerweile als das größte jemals in dem Land registrierte Feuer, und sein Vorrücken in Richtung der deutschen Grenze hat die Behörden veranlasst, Evakuierungen in den gefährdeten Gebieten anzuordnen.
Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe schlug Marc Gilbert, Direktor der belgischen Feuerwehr, in den nationalen Medien Alarm. Wie VRT und Nieuwsblad berichteten, forderte er dringend neue Feuerwehrleute und eine stärkere Vernetzung der Luftbrandbekämpfungsressourcen in der Europäischen Union.
Für Gilbert verfügt Belgien schlichtweg nicht über die notwendigen Ressourcen, um Brände dieser Größenordnung zu bekämpfen. Die Zusammenlegung der Löschflugzeugflotten der Mitgliedstaaten ist seiner Ansicht nach eine dringende Priorität, die nicht länger aufgeschoben werden kann.
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