85 Migranten wurden heute Morgen vor der Küste von Kali Limenes, einer Stadt an der Südküste Kretas, gerettet. Sie befanden sich an Bord zweier Schlauchboote, als sie auf See gesichtet wurden. Die griechische Küstenwache koordinierte die Rettungsaktion und übernahm die Insassen der beiden Boote.
Die Behörden haben weder die Nationalitäten der Geretteten noch ihren Gesundheitszustand oder ihre Abfahrtsorte bekannt gegeben. Auch über die Dauer ihrer Überfahrt oder die Reisebedingungen liegen keine Angaben vor. Ihre Anwesenheit in einfachen Schlauchbooten verdeutlicht jedoch die erheblichen Risiken, die mit der Migration über das Mittelmeer verbunden sind.
Eine europäische Drohne war für ihre Entdeckung verantwortlich.
Die Boote wurden von einer Drohne der Frontex-Agentur geortet, die die Mitgliedstaaten bei der Überwachung der EU-Außengrenzen unterstützt. Nach der Luftaufklärung wurden ihre Positionen an die griechischen Behörden übermittelt, um die Intervention zu organisieren. Der Einsatz dieser Fluggeräte ermöglicht die Überwachung großer Seegebiete und die schnellere Ortung von Schiffen in Seenot.
Südkreta ist mit einem Zustrom von Migranten konfrontiert, die über die Seewege des östlichen Mittelmeers eintreffen. Nach dieser Rettungsaktion müssen die griechischen Behörden die 85 Personen identifizieren und ihre Versorgung organisieren. Der Einsatz unterstreicht zudem die wachsende Bedeutung europäischer Technologien bei der Überwachung von Migrationsströmen und der Auslösung von Rettungsaktionen auf See.
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