Mike Rogers, ehemaliger Vorsitzender des Geheimdienstausschusses des Repräsentantenhauses und republikanischer Senatskandidat aus Michigan, deutete in einer Spendenmail an, er habe Osama bin Ladens Leiche persönlich gesehen. Das ist falsch.
In einer Nachricht an seine Spender schrieb Mike Rogers, er habe sein Leben dem Schutz amerikanischer Familien gewidmet, indem er im Hintergrund arbeitete, Terroristen jagte und an vorderster Front für die nationale Sicherheit kämpfte. Diese Aussage, im Kontext seiner Karriere als Offizier der US-Armee und später als FBI-Sonderagent betrachtet, deutet auf eine direkte Beteiligung an der Operation hin, die zum Tod des Al-Qaida-Anführers führte, der 2011 bei einem US-Militäreinsatz in seinem Anwesen in Pakistan getötet wurde.
Der Inhalt dieser E-Mail wurde von Azi Paybarah, einem ehemaligen Journalisten der Washington Post, der jetzt für Straight Arrow News arbeitet, öffentlich gemacht, indem er einen Screenshot davon online teilte.
Rogers hat Osama Bin Ladens Leiche jedoch nicht mit eigenen Augen gesehen, wie er selbst behauptet hat. Er hatte Zugang zu einem Foto der Leiche, was eine deutlich andere Realität darstellt als seine öffentlichen Aussagen vermuten ließen.
Der republikanische Kandidat bewirbt sich um den vakanten Senatssitz in Michigan und tritt unter anderem gegen Abdul El-Sayed an. Diese Nachricht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Senatswahlkampf in diesem Bundesstaat landesweit mit großem Interesse verfolgt wird.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Schreiben Sie eine Rezension
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.