In der Nacht waren in Niamey, insbesondere in der Nähe des Flughafens und des Präsidentenpalastes, Explosionen und Schusswechsel zu hören. Die herrschende Junta behauptet, die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen; die Ursachen sind weiterhin unklar.
Nigers Hauptstadt wurde in der Nacht des 29. August von Explosionen und Schüssen erschüttert, deren Ursprung weiterhin unklar ist. Aus mehreren strategisch wichtigen Gebieten Niameys, rund um den Flughafen und den Präsidentenpalast – zwei Schlüsselpositionen des Militärregimes unter Abdourahamane Tiani –, wurden Kampfgeräusche gemeldet.
Angesichts dieser Situation wandte sich die Junta an die Nation und behauptete, die Kontrolle zurückzugewinnen, ohne jedoch die Art der Auseinandersetzungen oder die beteiligten Parteien näher zu erläutern. Die Gründe für diese Zusammenstöße sind weiterhin unklar.
Die Feuerwachen wurden in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Über Opferzahlen lagen zunächst keine Informationen vor.
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