Die Demokratische Republik Kongo ist in ihren östlichen und nordöstlichen Regionen von einem Ebola-Ausbruch betroffen. Die Gesundheitsbehörden warnen vor einer Sterberate von etwa einem Todesfall alle dreißig Minuten.
Die Epidemielage in der Demokratischen Republik Kongo zeigt keine Anzeichen einer Entspannung. Das Ebola-Virus breitet sich weiterhin in den östlichen und nordöstlichen Regionen des Landes aus, und die Gesundheitsbehörden berichten von einer alarmierenden Zahl an Todesopfern: Alle 30 Minuten stirbt ein Mensch an der Krankheit.
Rund 16.000 Impfdosen sind in der Region eingetroffen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Diese Lieferung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Epidemie Gebiete trifft, die bereits durch jahrelange bewaffnete Konflikte geschwächt sind, was die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie erheblich erschwert.
Die Demokratische Republik Kongo gehört zu den Ländern, die in der jüngeren Geschichte am stärksten von Ebola betroffen waren. Die Krankheit, die durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Personen übertragen wird, verursacht hämorrhagisches Fieber mit einer Sterblichkeitsrate von über 50 % ohne angemessene Behandlung.
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