Ein Vertreter des „Friedensrats“ für Gaza forderte am Dienstag die Einstellung „aller militanten Aktivitäten“ in dem Gebiet und bezog sich dabei insbesondere auf das Starten von Drachen in Richtung Israel.
Die Warnung kam vom Friedensrat selbst. Einer seiner Vertreter forderte am Dienstag die Einstellung aller militanten Aktivitäten im Gazastreifen, „einschließlich des Drachensteigens“. Diese Forderung erfolgte wenige Tage, nachdem Israel mit einer Eskalation seiner Militäroperationen gedroht hatte, falls das Starten von Drachen, Drohnen und Ballons in Richtung seines Territoriums anhalten sollte.
Die Hamas ihrerseits bestreitet jeglichen beleidigenden Charakter dieser Lieferungen. Die Bewegung behauptet, es handele sich ausschließlich um die Tat unschuldiger Kinder und weist damit jede Verantwortung für das von Tel Aviv als vorsätzliche Provokation dargestellte Vorgehen zurück.
Die Kontroverse um diese Flugobjekte verdeutlicht die anhaltenden Spannungen bei der Umsetzung des Waffenstillstands in Gaza, wo selbst die Definition eines militärischen Aktes weiterhin der Auslegung zwischen den Parteien unterliegt.
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