Der israelische Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Syrien am Mittwoch löste international breite Verurteilung aus. Der US-Gesandte warnte, der Vorfall hätte eine direkte Konfrontation mit türkischen Streitkräften provozieren können.
Der israelische Angriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt hat die Region an den Rand einer massiven Eskalation gebracht. Laut dem US-Gesandten hätte die Operation zu einer direkten Konfrontation zwischen israelischen und türkischen Streitkräften in Syrien führen können – eine Aussicht, die Washington alarmierte.
Der Vorfall wurde international scharf verurteilt und warf Fragen nach Israels Motiven und den geopolitischen Konsequenzen eines solchen Angriffs in einem Land auf, in dem mehrere ausländische Mächte eine Militärpräsenz unterhalten.
Murat Yesiltas, Direktor für außenpolitische Studien beim Thinktank SETA, Haid Haid, Mitarbeiter im Programm für den Nahen Osten und Nordafrika bei Chatham House, und Michael Mulroy, ehemaliger stellvertretender US-Verteidigungsminister für den Nahen Osten, wurden gebeten, die Motive hinter dieser Operation und ihre Auswirkungen auf das Machtgleichgewicht in der Region zu analysieren.
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