Die USS George Washington hat sich dem Einsatzgebiet des US-Militärkommandos für den Nahen Osten angeschlossen. Der Flugzeugträger löst die USS Abraham Lincoln ab, die seit über acht Monaten auf See im Einsatz ist. Diese Verlegung erfolgt in einer Zeit, in der die regionalen Spannungen besonders hoch sind.
Die Abraham Lincoln verließ San Diego im November 2025 zu einer ursprünglich für das Südchinesische Meer geplanten Mission. Das Schiff wurde jedoch vor Beginn der amerikanisch-israelischen Offensive gegen den Iran am 28. Februar in den Nahen Osten umgeleitet. Die Familien der Besatzungsmitglieder hatten ihre Rückkehr bereits seit mehreren Wochen gefordert.
Die Lebensbedingungen wurden stark kritisiert
Amerikanische Politiker und Angehörige der Seeleute prangerten die schwierigen Bedingungen an Bord der Abraham Lincoln an. Zu den Vorwürfen zählten Lebensmittelknappheit, psychische Probleme und mehrere Selbstmordversuche. Die amerikanische Regierung hingegen beharrte darauf, dass die Situation übertrieben dargestellt worden sei.
Der Austausch des Flugzeugträgers sollte es der Besatzung ermöglichen, nach einem außergewöhnlich langen Einsatz in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Die Ankunft der „George Washington“ lässt die US-Marine jedoch, zumindest vorübergehend, ohne Flugzeugträger im Pazifik zurück. Diese Abwesenheit könnte China zugutekommen, da Washington und Peking ihren strategischen Wettbewerb in der Region fortsetzen.
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