Der US-Präsident forderte das Pentagon auf, die gemeinsamen Militärübungen mit Seoul einzuschränken, da er sie für „unangemessen und feindselig“ hielt – nur wenige Stunden vor deren geplantem Beginn am Montag. Zur Begründung dieser Entscheidung verwies er auf sein „sehr gutes Verhältnis“ zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un.
Donald Trump ordnete dem Pentagon an, die gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea, die er als „unangemessen und feindselig“ bezeichnete, einzuschränken. Die Ankündigung erfolgte nur wenige Stunden vor dem geplanten Beginn der Übungen am Montag und schuf damit eine beispiellose Situation für die Verbündeten.
Auf diplomatischer Ebene traf sich Jared Kushner, der Schwiegersohn und Sondergesandte des Präsidenten, am Sonntag in Ägypten zu einem seltenen Gespräch mit dem Hamas-Führer. Dieses Treffen ist Teil eines erneuten Versuchs, die seit mehreren Wochen stockenden Waffenstillstandsverhandlungen im Gazastreifen wiederzubeleben. Kushner sollte sich am Montag mit Benjamin Netanjahu treffen, der unter Druck steht, nachdem er einen von Washington unterstützten 15-Punkte-Plan abgelehnt hat.
Im Bereich der Sicherheit kam es zu einem Nachrichtenaustausch zwischen dem britischen Premierminister und einer Person, die sich als Susie Wiles, Stabschefin des Weißen Hauses, ausgab. Der Vorfall wurde umgehend den zuständigen Behörden gemeldet; es wurden offenbar keine sensiblen Nachrichten übermittelt.
Innerhalb des republikanischen Lagers kritisierte Senator Bill Cassidy, von Beruf Arzt, Trumps Aussagen zur Sicherheit des MMR-Impfstoffs scharf. Er nannte diese Äußerungen „verrückt und dumm“ und befürchtete, sie untergrüben das Vertrauen der Öffentlichkeit in Impfungen. Cassidy hatte jedoch für die Bestätigung von Robert F. Kennedy, einem Impfgegner, als Gesundheitsminister gestimmt.
Generalstaatsanwalt Todd Blanche weigerte sich am Sonntag ebenfalls, zu garantieren, dass das Justizministerium stets unabhängig vom Weißen Haus handeln würde. Auf Nachfrage von NBC erklärte er: „Nein, dazu kann ich mich nicht verpflichten. Und kein Generalstaatsanwalt sollte sich jemals dazu verpflichten.“
Auch die demokratischen Abgeordneten haben ihre Forderungen nach Antworten bezüglich der Lebensbedingungen an Bord des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln, dessen Einsatz sich dem neunten Monat nähert, verstärkt und damit Bedenken hinsichtlich der Moral und der psychischen Gesundheit der Besatzung geweckt.
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