Der US-Präsident wies die Bedenken der Angehörigen der Besatzungsmitglieder des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln zurück, dessen rekordverdächtiger 250-tägiger Einsatz auf See Spannungen ausgelöst hat. Die Trump-Regierung hat zudem beim Obersten Gerichtshof einen Antrag auf Genehmigung zum Bau eines Ballsaals im Weißen Haus gestellt.
Donald Trump behauptete, die Familien der an Bord der USS Abraham Lincoln eingesetzten Seeleute machten sich keine Sorgen über den verlängerten Einsatz des Schiffes und bezeichnete die 250 Tage auf See als „bei Weitem nicht ausreichend“. Angehörige von Besatzungsmitgliedern hatten jedoch öffentlich ihre Bedenken hinsichtlich dieses Rekordeinsatzes geäußert, da der Flugzeugträger im Rahmen der US-Mission gegen den Iran mobilisiert wird.
Der Präsident bestätigte jedoch, dass die USS George Washington die Abraham Lincoln in diesem Einsatzgebiet ablösen würde. Diese Ankündigung erfolgte vor dem Hintergrund wachsender Kontroversen um den außergewöhnlich langen Einsatz, da die Familien der Seeleute die vom Weißen Haus präsentierte optimistische Darstellung infrage stellten.
Die Trump-Regierung legte unterdessen beim Obersten Gerichtshof Berufung ein, um die Genehmigung für den Weiterbau eines Ballsaals im Ostflügel des Weißen Hauses zu erhalten. In ihrer Begründung bezeichnet sie die einstweilige Verfügung, die das Projekt stoppte, als „außergewöhnlich und rechtswidrig“ und beruft sich auf nationale Sicherheitserfordernisse, um das Vorhaben zu rechtfertigen.
Ein Berufungsgericht hatte zuvor den Bau der oberirdischen Abschnitte untersagt, die Fortsetzung der unterirdischen Arbeiten an der Sicherheitsinfrastruktur jedoch genehmigt. Genau diese Unterscheidung will die Regierung nun vor dem Obersten Gerichtshof des Landes aufheben lassen.
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