Die Wahlbehörden gaben am Freitag das Ergebnis der Nachwahl in Clacton-on-Sea bekannt: Nigel Farage gewann mit 22.239 Stimmen, sein Gegner erhielt 9.455. Der Vorsitzende der einwanderungsfeindlichen Partei Reform UK erzielte damit 63 % der Stimmen in dem Badeort, wo er nun wieder als Abgeordneter im Parlament sitzt. Die Wahl fand am Donnerstag unter ungewöhnlichen Umständen statt, da die großen Parteien sie boykottierten.
Eine Wahl ohne wirkliche politische Bedeutung
Der 62-jährige Brite selbst hatte diese Wahl ausgelöst, indem er Anfang Juli nach Skandalen zurücktrat. Am Freitagmorgen verkündete er einen Erdrutschsieg bei dieser Wahl, die eher einer Formalität als einem echten Wahltest glich. Das Fehlen der großen britischen Parteien raubte der Abstimmung einen Großteil ihrer Bedeutung und machte diese Nachwahl zu einer bloßen Bestätigung von Farages Rückkehr in seine Hochburg in Essex.
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