Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat in seinem ersten großen Fernsehinterview seit seinem Einzug in die Downing Street Nr. 10 seine Bereitschaft gezeigt, sich Donald Trump offen entgegenzustellen, falls die Umstände dies erfordern.
Andy Burnham machte deutlich: Er werde „das nationale Interesse über alles andere stellen“, selbst wenn dies bedeute, dem amerikanischen Präsidenten vor laufender Kamera zu widersprechen. Diese Aussage, die er in seinem ersten großen Fernsehinterview seit seinem Amtsantritt tätigte, gibt den Ton an, den der neue Bewohner der Downing Street Nr. 10 für die transatlantischen Beziehungen vorgeben will.
Sein Verteidigungsminister Wes Streeting teilte diese Ansicht. Laut Streeting sucht die Trump-Regierung keine Verbündeten, die sich anbiedern, sondern Partner, die in der Lage sind, ihre Meinungsverschiedenheiten selbstbewusst zu äußern, wenn es die Situation erfordert.
Die beiden Beamten scheinen also die Grundlage für eine Beziehung zu Washington schaffen zu wollen, die auf Offenheit statt auf Unterwürfigkeit beruht, im Gegensatz zu einer gewissen britischen diplomatischen Tradition, die in Reibereien mit dem Weißen Haus Diskretion bevorzugte.
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