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Chinesische Autos aus Rennes: Stellantis weist Vorwürfe zurück, ein „trojanisches Pferd“ zu sein

Chinesische Autos aus Rennes: Stellantis weist Vorwürfe zurück, ein „trojanisches Pferd“ zu sein
Chinesische Autos aus Rennes: Stellantis weist Vorwürfe zurück, ein „trojanisches Pferd“ zu sein

Stellantis-Chef Antonio Filosa verteidigt die Entscheidung, demnächst im Werk Rennes-La Janais Elektrofahrzeuge für den chinesischen Hersteller Dongfeng zu produzieren. Angesichts der Kritik betont er, dass diese Partnerschaft in erster Linie dazu diene, die industrielle Produktion aufrechtzuerhalten und die Arbeitsplätze am bretonischen Standort zu sichern.

„Wir sind kein trojanisches Pferd“, betonte er am Donnerstag gegenüber franceinfo. Laut seinen Angaben soll die Zusammenarbeit mit Dongfeng Werksschließungen verhindern und den aktuellen Personalstand sichern. Stellantis beschäftigt 38.000 Mitarbeiter in seinen zwölf französischen Werken und arbeitet mit fast 600 Zulieferern im Land zusammen.

Ein elektrischer 2CV für unter 20.000 Euro

Der Automobilkonzern durchlebt eine schwierige Phase nach einem prognostizierten Verlust von über 22 Milliarden Euro im Jahr 2025, der größtenteils auf die Überarbeitung seiner globalen Strategie für Elektrofahrzeuge zurückzuführen ist. Antonio Filosa weist zudem darauf hin, dass der europäische Markt sein Vor-Pandemie-Niveau nie wieder erreicht hat und dass Frankreich seit den 2000er Jahren rund 600.000 Produktionseinheiten verloren hat.

Der CEO von Stellantis bestätigte zudem die Präsentation eines neuen elektrischen 2CV auf dem kommenden Pariser Autosalon. Das Fahrzeug wurde teilweise von französischen Ingenieuren entwickelt und soll voraussichtlich unter 20.000 Euro kosten. Antonio Filosa bekräftigte seine Absicht, Stellantis langfristig in Frankreich zu etablieren und die Zukunft des Konzerns gemeinsam mit seinen französischen Mitarbeitern zu gestalten.

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