In Bunia im Osten der Demokratischen Republik Kongo gingen am Samstag Gesundheitspersonal auf die Straße, um die Auszahlung ihrer seit mehreren Monaten ausstehenden Löhne zu fordern. Der Protest findet vor dem Hintergrund statt, dass die Ebola-Epidemie laut den neuesten Zahlen der WHO bereits über 1.300 Menschenleben gefordert hat.
Der Streik brach in einer besonders angespannten Lage im Gesundheitswesen aus. In Bunia, der Hauptstadt der Provinz Ituri, demonstrierten Gesundheitspersonal am Samstag gegen monatelang ausstehende Gehaltszahlungen, während sie an vorderster Front gegen die sich weiter ausbreitende Ebola-Epidemie kämpfen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet mehr als 1.300 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus seit Beginn des Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo. Damit zählt dieser Ausbruch zu den tödlichsten, die jemals in dem Land verzeichnet wurden, das historisch gesehen weltweit am stärksten von Ebola betroffen ist.
Die Gehälter von Gesundheitspersonal sind in der Demokratischen Republik Kongo ein wiederkehrendes Problem, da das Gesundheitssystem chronisch unterfinanziert ist. Die Forderung nach einem Gehalt während der Behandlung von Patienten mit einer hoch ansteckenden Krankheit verdeutlicht die schwierige Lage dieser Beschäftigten.
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