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Der Verdächtige des Anschlags auf die Berliner Gay Pride wurde von der Polizei erschossen.

Der Verdächtige des Anschlags auf die Berliner Gay Pride wurde von der Polizei erschossen.
Der Verdächtige des Anschlags auf die Berliner Gay Pride wurde von der Polizei erschossen.

Abdul Ballout, 21, der Hauptverdächtige des Fahrzeug- und Machetenangriffs, bei dem während des Pride-Marsches mindestens eine Person getötet wurde. BerlinEr wurde am Sonntagabend von Spezialeinheiten im Kreis Spandau getötet. Die Bundesregierung stufte den Vorfall als islamistischen Terroranschlag ein.

Die Spezialeinheit SEK Berlin eröffnete am Sonntagabend, dem 26. Juli, in einem Gemeinschaftsgarten im Bezirk Spandau das Feuer auf Abdul Ballout. Laut Berliner Polizei griff der Verdächtige die Beamten mit einem Messer an. „Trotz sofortiger Reanimationsversuche der Feuerwehr verstarb der Mann noch am Tatort“, teilte die Polizei in einer auf X veröffentlichten Nachricht mit.

Der Anschlag ereignete sich am Samstagabend gegen 22 Uhr im Tiergarten, nur wenige Hundert Meter vom Brandenburger Tor entfernt. Ein weißer Citroën-Minivan mit Berliner Kennzeichen raste in eine Fußgängergruppe und prallte anschließend gegen einen Baum. Der Täter attackierte daraufhin weitere Personen mit einer Machete. Die Opferzahl: eine Frau getötet und 29 verletzt, wie Innenminister Alexander Dobrindt in einer revidierten Fassung mitteilte. Friedrich Merz Er deutete während eines Gottesdienstes in der St. Mary's Church an, dass niemand mehr in Lebensgefahr zu sein schien.

Abdul Ballout war ein deutscher Staatsbürger libanesischer Herkunft mit einem langen Vorstrafenregister. Die Staatsanwaltschaft rekonstruierte seine Schritte: Im Mai war er wegen des Versuchs, sich der libanesischen Armee anzuschließen, verurteilt worden.Islamischer Staat Nachdem er über den Libanon durch Syrien gereist war, wurde er dort festgenommen und anschließend nach Deutschland zurückgeschickt. Er wurde nicht zu einer Haftstrafe verurteilt, da seine insgesamt neun Monate Untersuchungshaft (sechs in Deutschland, drei im Libanon) und sein Geständnis angerechnet wurden. Alexander Dobrindt beschrieb ihn als einen Mann, der durch „Radikalisierung und seine Verbindungen zu islamistischen Kreisen“ geprägt war.

„Alles, was wir hier sehen, deutet darauf hin, dass es sich um einen islamistischen Terroranschlag handelt“, hatte der Minister am Nachmittag vor dem tragischen Ausgang der Fahndung erklärt. Hunderte Menschen hielten auf Einladung von Gemeindemitgliedern vor dem Brandenburger Tor eine Schweigeminute ab. LGBTQ.

Der Anschlag weckt schmerzhafte Erinnerungen in DeutschlandIm Dezember 2016 tötete ein tunesischer Mann mit dschihadistischen Motiven 13 Menschen auf einem Berliner Weihnachtsmarkt. Im Dezember 2024 raste ein Auto in einen Weihnachtsmarkt in Magdeburg, wobei sechs Menschen starben und über 300 verletzt wurden. Im vergangenen Monat wurde der Täter dieses Anschlags, der saudische Psychiater Taleb Jawad al-Abdulmohsen, zu lebenslanger Haft verurteilt.

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