Die Dschihadistengruppe ADF hat im Osten der Demokratischen Republik Kongo zugeschlagen und nach Angaben von zivilgesellschaftlichen Organisationen etwa zwanzig Menschen getötet. Diese Gewalt ereignet sich inmitten der anhaltenden Ebola-Epidemie in der Region.
Bei einem neuen Angriff der Alliierten Demokratischen Kräfte (ADF) in den Gebieten Mambasa und Beni im Osten der Demokratischen Republik Kongo wurden etwa zwanzig Menschen getötet. Diese Zahl der Todesopfer wurde von lokalen zivilgesellschaftlichen Organisationen gemeldet.
Diese dem Islamischen Staat nahestehende Miliz intensiviert ihre Offensiven in einem Gebiet, das bereits durch jahrelange bewaffnete Konflikte geschwächt ist. Die Angriffe häufen sich in einem besonders besorgniserregenden Kontext: Gleichzeitig breitet sich die Ebola-Epidemie in der Region aus und erschwert die humanitäre Lage und die Hilfsmaßnahmen zusätzlich.
Die ADF ist regelmäßig an Massakern an Zivilisten in Nord-Kivu und Ituri beteiligt. Trotz Militäroperationen der kongolesischen Armee, die teilweise in Koordination mit der UN-Mission durchgeführt werden, verfügt die Gruppe weiterhin über erhebliche Kapazitäten, in diesen abgelegenen Gebieten Schaden anzurichten.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Schreiben Sie eine Rezension
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.