Die Regierung wird die Verwaltungsverfahren für Waldbesitzer zur Fällung von durch die jüngsten Brände beschädigten Bäumen vereinfachen. Diese Maßnahme soll ein schnelleres Eingreifen in den betroffenen Gebieten ermöglichen, insbesondere in der Gironde, wo seit dem 22. Juli rund 42.000 Hektar Wald den Flammen zum Opfer gefallen sind.
Ein Ministerialerlass, der eine „Großkatastrophe“ anerkennt, sollte die betroffenen Landbesitzer ermächtigen, ihr Holz ohne Einhaltung bestimmter, normalerweise obligatorischer Verfahren zu schlagen. Sanierungsmaßnahmen können somit beginnen, sobald die Flächen gesichert sind, ohne die üblichen administrativen Verzögerungen abzuwarten.
Verhinderung der Ausbreitung von Schädlingen
Die rasche Entfernung verbrannter oder geschwächter Bäume ist unerlässlich, um die Gefahr des Umstürzens zu minimieren und die Ausbreitung von Blattläusen, Insekten oder Nagetieren zu verhindern. Die Ministerien für Landwirtschaft und ökologischen Wandel planen zudem finanzielle Unterstützung für die Holzernte und Zerkleinerung des betroffenen Holzes.
Diese Sofortmaßnahmen müssen durch weitergehende Überlegungen zur Wiederherstellung der Waldgebiete ergänzt werden. Fachleute der Branche wollen insbesondere die Anpflanzungen, die Parzellenaufteilung und die Präventionsmaßnahmen an das durch den Klimawandel erhöhte Brandrisiko anpassen. Darüber hinaus bleibt die Rodung von Unterholz, wie von den Behörden betont, ein entscheidender Schutz für Häuser in Waldnähe.
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