Am Dienstagabend wurde in Sixt-Fer-à-Cheval in der Region Haute-Savoie eine Person vermisst, nachdem sie von den Wassermassen des Flusses Giffre mitgerissen worden war. Der Fluss war nach einem heftigen Unwetter mit Starkregen plötzlich über die Ufer getreten.
Die von der Feuerwehr eingeleitete Suche nach dem Opfer verlief bisher ergebnislos. Die Operation wird nun von der nationalen Gendarmerie geleitet. Mehr als fünfzig Feuerwehrleute sind in dem Alpendorf bei Samoëns im Einsatz.
Fünfzehn Personen wurden per Flugzeug evakuiert
Gleichzeitig ereignete sich im Cirque du Fer-à-Cheval, einem im Sommer beliebten Ausflugsziel, ein Erdrutsch. Fünfzehn Personen, darunter zwei Säuglinge, mussten mit Hubschraubern des Zivilschutzes evakuiert werden.
Rund 170 Personen waren aufgrund der Straßenverhältnisse in einem Restaurant untergebracht worden. Nachdem die blockierte Straße wieder frei war, konnten sie in ihre Unterkünfte zurückkehren. Die Rettungsdienste bleiben jedoch aufgrund der Gefahr weiterer Überschwemmungen oder Erdrutsche in der Region in Alarmbereitschaft.
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