MEDIA Medienökonomie

„Wir sind nicht in der Lage, der Öffentlichkeit vorzuschreiben, was sie sieht“: Paramount-Chef verteidigt seine 111 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Bros.

„Wir sind nicht in der Lage, der Öffentlichkeit vorzuschreiben, was sie sieht“: Paramount-Chef verteidigt seine 111 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Bros.
„Wir sind nicht in der Lage, der Öffentlichkeit vorzuschreiben, was sie sieht“: Paramount-Chef verteidigt seine 111 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Bros.

Angesichts der Kritik und der rechtlichen Auseinandersetzungen um die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery hat sich David Ellison, CEO von Paramount Skydance, öffentlich geäußert. Obwohl der 111 Milliarden Dollar schwere Deal von US-Gerichten vorläufig ausgesetzt wurde, weist er die Vorwürfe zurück, die Fusion würde einen Konzern schaffen, der den Markt dominieren könnte. „Das sind nicht die Zahlen eines Unternehmens, das in der Lage ist, der Öffentlichkeit vorzuschreiben, was sie sieht.“Er behauptet, dass die Marktanteile des zukünftigen Unternehmens die von seinen Gegnern geäußerten Bedenken nicht rechtfertigen.

„Politisch motivierte Angriffe“

David Ellison geht noch weiter und behauptet, die rechtlichen Anfechtungen der Übernahme beruhten nicht allein auf wirtschaftlichem Wettbewerb. Seiner Ansicht nach sei die Kritik an dem Deal primär politisch motiviert. Der Manager argumentiert, dass der künftige Konzern weiterhin in einem hart umkämpften Markt agieren und zahlreichen Akteuren aus den Bereichen Film, Fernsehen und Streaming gegenüberstehen werde, ohne jedoch eine marktbeherrschende Stellung zu besitzen, die es ihm erlauben würde, seine Inhalte der Öffentlichkeit aufzuzwingen.

Die versprochene Unabhängigkeit der Redaktionen

Eines der heikelsten Themen betrifft die Nachrichtenmedien. Sollte die Übernahme zustande kommen, stünden CNN und CBS News unter derselben Leitung. David Ellison versichert jedoch, dass die Redaktionen ihre redaktionelle Unabhängigkeit behalten würden. Er verspricht, dass trotz des Eigentümerwechsels keine redaktionelle Linie aufgezwungen würde.

Eine Operation, die vom Justizsystem weiterhin blockiert wird

Die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance ist vorerst von den US-Gerichten ausgesetzt, die die gegen die Transaktion eingelegten Berufungen prüfen. Während er auf eine Entscheidung wartet, verteidigt David Ellison weiterhin diese historische Übernahme, die er als Reaktion auf die tiefgreifenden Veränderungen in der globalen Unterhaltungsindustrie und nicht als Versuch einer übermäßigen Marktkonzentration darstellt.

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