Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat auf einem Parteitag der Arbeiterpartei in São Paulo offiziell seinen Wahlkampf für die bevorstehende Präsidentschaftswahl eröffnet. Der 79-Jährige zeigte vor seinen Anhängern Kampfgeist und stellte die nationale Souveränität in den Mittelpunkt seiner Rede.
Mit Panamahut erschien Lula am Sonntag auf dem Parteitag der PT – wie immer: kompromisslos in Sachen Image. Der Veteran der brasilianischen Politik bestätigte offiziell, was sein engster Kreis bereits seit Wochen verkündet hatte: Dies sei seine letzte Präsidentschaftskampagne.
In einer Rede vor seinen Anhängern in São Paulo versuchte er, Zweifel an seinem Gesundheitszustand auszuräumen und betonte seine körperliche Fitness, die er regelmäßigem Training zuschreibt. Die Frage nach seinem Alter und seiner körperlichen Ausdauer ist einer der Hauptangriffspunkte seiner Gegner.
Im Kern stellte Lula die brasilianische Souveränität in den Mittelpunkt seines Wahlkampfes, insbesondere in der Frage der Seltenen Erden – ein im Kontext globaler Handelsspannungen hochsensibles Thema. Diese nationalistische Haltung fand großen Anklang bei seiner traditionellen Wählerschaft.
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