In der Nacht von Sonntag auf Montag ereignete sich in der Goldmine Gold Ridge auf den Salomonen ein schwerer Erdrutsch, der eine großangelegte Such- und Rettungsaktion auslöste. Die Behörden bestätigten den Unfall, der sich in einem Tagebau etwa 20 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Honiara ereignete, gaben aber noch keine offizielle Opferzahl bekannt.
Laut mehreren lokalen Medienberichten wurden bereits mindestens zehn Leichen aus den Trümmern geborgen. Die Polizei bestätigte diese Meldung jedoch noch nicht. Die Suche wird mit schwerem Gerät fortgesetzt, während Anwohner, Rettungskräfte und Polizei nach möglichen Überlebenden unter den Trümmern suchen.
Eine strategische Mine für die Wirtschaft des Landes
Gold Ridge Mining meldete kurz nach Mitternacht eine lokale Bodenbewegung und erklärte, dass derzeit keine Angaben zu Verletzten oder Toten gemacht werden könnten. Das Unternehmen fügte hinzu, dass es mit den Behörden zusammenarbeite, um die Auswirkungen des Vorfalls zu ermitteln.
Die Goldmine Gold Ridge, mehrheitlich im Besitz des chinesischen Konzerns Wanguo International Mining, ist einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren der Salomonen. Laut Unternehmensangaben sollte sie bis 2025 fast ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts des Landes erwirtschaften. Diese Tragödie ereignet sich, kurz nachdem der neue Premierminister Matthew Wale eine Reform des Bergbausektors angekündigt hatte, die darauf abzielt, den wirtschaftlichen Nutzen für die lokale Bevölkerung zu steigern.
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