Die Waldbrände in den Regionen Gironde und Landes beeinträchtigen weiterhin den Verkehr im Südwesten Frankreichs. Der Zugverkehr südlich von Bordeaux ist größtenteils eingestellt; TGV-Züge verkehren nicht ins Baskenland, nach Arcachon oder in die Landes. Lediglich die Verbindungen nach Toulouse werden noch angeboten, da die Behörden diese Strecke trotz der Krise offengehalten haben. Die SNCF empfiehlt weiterhin, nicht notwendige Reisen in die betroffenen Gebiete zu verschieben und bietet kostenlose Umbuchungen oder Rückerstattungen für betroffene Fahrkarten an.
Auch auf den Straßen ist die Lage weiterhin schwierig. Die Autobahn A63 ist aufgrund der sich ausbreitenden Brände auf einem großen Abschnitt zwischen Bordeaux und der südlichen Gironde gesperrt. Umleitungsstrecken wurden über die Autobahnen A62, A65 und A64 eingerichtet. Die Behörden bitten Autofahrer, das Gebiet zu meiden, um die Straßen für Rettungsdienste freizuhalten.
Zur Erleichterung der Rettungsmaßnahmen bleiben die Beschränkungen bestehen.
Diese Verkehrsmaßnahmen dienen der Sicherheit der Fahrgäste und erleichtern die Arbeit der Tausenden von Feuerwehrleuten, die gegen die Brände kämpfen. Rauch, die Nähe der Flammen zur Bahninfrastruktur und zahlreiche Evakuierungen machen eine Rückkehr zum Normalbetrieb zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich. Die Verkehrslage kann sich je nach Ausbreitung der Brände weiterhin schnell ändern.
Die Behörden appellieren an Reisende, sich vor Fahrtantritt regelmäßig über die Verkehrslage zu informieren. Sowohl Einheimische als auch Urlauber werden gebeten, Reisen in die Regionen Gironde und Landes zu verschieben, solange die Einschränkungen gelten, um die Arbeit der Einsatzkräfte vor Ort nicht zu behindern.
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