Die Vereinigten Staaten verstärken ihre Maßnahmen, um zu verhindern, dass das Ebola-Virus in ihr Territorium gelangt.
Die Vereinigten Staaten verstärken ihre Maßnahmen, um zu verhindern, dass das Ebola-Virus in ihr Territorium gelangt.

Die US-Behörden haben angekündigt, ihre Bemühungen zur Verhinderung einer Einschleppung des Ebola-Virus auf US-amerikanisches Territorium im Zusammenhang mit einer anhaltenden Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo zu intensivieren.

Nach Angaben von US-Beamten führt Washington Gespräche mit Kenia über die mögliche Einrichtung eines Quarantänezentrums für amerikanische Staatsbürger, die dem Virus ausgesetzt waren.

Mit dieser Strategie soll das Risiko der Einschleppung des Virus begrenzt werden, während die US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) bereits Reisebeschränkungen eingeführt und die Kontrollen an Flughäfen verstärkt haben.

Allerdings äußerten einige Experten im Bereich der öffentlichen Gesundheit Bedenken gegen diesen Plan und glaubten, dass es effektiver wäre, Patienten die direkte Rückkehr in die Vereinigten Staaten zur Behandlung zu ermöglichen, wie es bereits bei früheren Epidemien geschehen sei.

Der aktuelle Ausbruch, verursacht durch einen seltenen Stamm des Ebola-Virus (Bundibugyo), hat in der Demokratischen Republik Kongo bereits Hunderte von Verdachtsfällen und Dutzende von Todesfällen zur Folge gehabt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Ausbruch zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite erklärt und damit die Ernsthaftigkeit der Lage sowie das Risiko einer regionalen Ausbreitung hervorgehoben.

Die US-Gesundheitsbehörden geben an, angesichts der sich entwickelnden Lage in Zentralafrika weiterhin in höchster Alarmbereitschaft zu sein.

Gemeinschaft

Bemerkungen

Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.

Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.

Antworten Sie auf diesen Artikel

Kommentare werden moderiert. Werbebotschaften, automatisierte E-Mails und missbräuchliche Links werden blockiert.

Ihr erster Kommentar oder jede Nachricht, die einen Link enthält, wird möglicherweise erst nach Genehmigung veröffentlicht.