Nach Berichten von Reuters wurden fast 300 ghanaische Staatsangehörige nach einer Reihe von Protesten und fremdenfeindlichen Spannungen aus Südafrika nach Ghana zurückgeführt.
Die Gruppe, zu der auch Kinder gehörten, verließ Johannesburg in Richtung Accra im Rahmen eines freiwilligen Rückführungsprogramms, das in Abstimmung mit den Behörden beider Länder organisiert wurde. Mehrere der Beteiligten gaben an, sich in Südafrika nicht mehr sicher zu fühlen.
Die südafrikanischen Behörden gaben an, gemeinsam mit ihren ghanaischen Kollegen an einer Liste von etwa 800 Personen zu arbeiten, die den Wunsch geäußert haben, das Land zu verlassen. Sie wiesen außerdem darauf hin, dass die meisten Rückkehrer keinen legalen Aufenthaltsstatus besitzen.
Ein südafrikanischer Einwanderungsbeamter erklärte, dass von den 300 zurückgeführten Personen nur etwa zehn sich in einer regulären Situation befänden, die übrigen hätten gegen die geltenden Einwanderungsbestimmungen verstoßen.
Die ghanaische Botschaft in Pretoria hat Notfallreisedokumente ausgestellt, um die Rückkehr der betroffenen Staatsangehörigen zu erleichtern.
Die Behörden beider Länder erklären, sie wollten ihre Zusammenarbeit fortsetzen, fordern aber gleichzeitig die Achtung der Migrationsgesetze und die Verhinderung fremdenfeindlicher Gewalt.
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