Der Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR), Sergei Naryschkin, beschuldigte die NATO, konkrete Vorbereitungen für einen „groß angelegten Konflikt im Osten“ zu treffen, wie die staatliche Nachrichtenagentur RIA berichtete.
Laut diesen Aussagen geht der russische Beamte davon aus, dass das westliche Militärbündnis seine Fähigkeiten und Pläne im Hinblick auf eine mögliche zukünftige Konfrontation mit Russland stärken wird.
Er behauptete außerdem, die Europäische Union beschleunige ihre Aufrüstung und werde sich zu einer zunehmend militärischen Struktur entwickeln, die er als „gegen Russland gerichtet“ bezeichnete.
Diese Anschuldigungen erfolgen inmitten starker und anhaltender Spannungen zwischen Moskau und westlichen Ländern seit Beginn des Krieges in der Ukraine im Jahr 2022 sowie der Intensivierung der Verteidigungsprogramme in Europa.
Die NATO hat auf diese neuen, von russischen Medien gemeldeten Aussagen nicht umgehend reagiert.
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