Bei einem Messerangriff am Bahnhof in Winterthur in der Nordschweiz, nahe Zürich, wurden drei Menschen verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde kurz nach der Tat von der Polizei festgenommen, wie die örtlichen Behörden mitteilten.
Laut Behördenangaben ereignete sich der Angriff kurz nach 6:30 Uhr (Ortszeit). Der Tatverdächtige, ein 31-jähriger Schweizer, wurde noch am Tatort festgenommen. Die drei Opfer wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht; über ihren Zustand lagen zunächst keine Informationen vor.
Berichte schweizerischer Medien, darunter Blick, legen nahe, dass ein nach dem Anschlag kursierendes Video einen Mann zeigt, der aus der Bahnhofshalle rennt und „Allahu Akbar“ ruft, ein arabischer Ausdruck, der „Gott ist groß“ bedeutet. Ein von der Zeitung zitierter Zeuge behauptet zudem, der Mann habe ein Messer in der Hand gehalten, woraufhin Passanten in Panik gerieten und flohen.
Die Polizei erklärte, die Motive des Verdächtigen seien weiterhin unbekannt und würden untersucht. Die Behörden bestätigten weder die von Zeugen geschilderten Details noch die von der Presse verbreiteten Bilder.
Der Vorfall führte zu einem Großeinsatz der Polizei rund um den Bahnhof und seine Umgebung. Das Gebiet wurde gesichert und die Opfer versorgt. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Angriffs und den Motiven des mutmaßlichen Täters dauern an.
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